DiBiSo

DiBiSo-Team = Diddi (Fahrer/Läufer) und Birgit (Betreuerin) Sonntag
Powerd by BikePoint Dresden + Stevens-Bikes + Renault-Friedewald Dresden

An dieser Stelle möchte ich darüber schreiben was meinen Sport für mich aus macht. Ihr findet aktuelle Rennberichte und noch so einiges was es zum Thema zu berichten gibt. Seit 2005 betreibe ich Radsport mit dem Mountainbike und nehme an diversen Rennen teil. Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Brandenburg sind meine Reviere. Dafür trainiere ich neben meinem Job intensiv, seit 2010 mit meinem Personalcoach Harald Harnisch. Das hat mich ein gutes Stück voran gebracht. Im Rennen und im Training verwende ich Bikes von Stevens aus Hamburg. Die Jungs vom BikePoint Dresden machen einen super Support und helfen mir bei der Lösung von Problemen der technischen Seite des Sports. Natürlich funktioniert alles, Familie, Arbeit, Training und Wettkampf nur mit einer verständnisvollen Partnerin - Birgit - Teil zwei unseres kleinen Teams. Sie ist meine unverzichtbare rechte Hand, sie hält mir den Rücken frei und ist eine zuverlässige Hilfe bei den Rennen. Gute Gesamtplatzierungen und den einen oder anderen Podestplatz in der Altersklasse sind meine Ziele. Es macht Spaß, auch im sechsten Lebensjahrzehnt. Sport Frei !

Mittwoch, 19. März 2014

3. Sparkassen Bike & Run, Leipzig Auensee 16.03.2014

Los geht`s, 
Welcome, Bienvenue, Willkommen Wettkampfjahr 2014

Ein paar Laufwettbewerbe habe ich ja über das Winterhalbjahr schon absolviert und gerade faul war ich auch nicht. Mein Trainingslager waren die Straßen und Wälder bei Dunkelheit, Nebel, Regen, Glätte und Kälte. Schnee fehlte fast gänzlich und obwohl ich mir auch mal gern die Langläufer unterschnalle, habe ich für meine Hauptsportarten Lauf und Rad, den Schnee nicht vermisst. Zusätzlich gab es im warmen Fitnessstudio 5 Monate Maximalkrafttraining für die Beine und ein wenig Stabilisierung für den Rumpf. War eine neue Erfahrung und hat Spaß gemacht. Durch eine gezielte Ernährung ist es mir gelungen vom Weihnachts- und Silvesterspeck nochmals einige Kilos zu vernichten. So fühle ich mich leicht wie nie. Die Frage vor dem ersten Wettkampf war also, ist der ...


Theoretisch war also alles klar und praktisch galt es nun zu beweisen was im Body steckt. Der erste Wettkampf war, wie im letzten Jahr, ein Crossduathlon. Der Sparkassen Bike & Run wurde nun schon zum dritten mal von den Sportfreunden Neuseenland am Leipziger Auensee organisiert.
Nach einer wettertechnisch super Woche mit Sonne und Temperaturen um die 15°C, versprach der theoretische Wettergott pünktlich zum Wochenende Ungemach, im Radio sagten sie, man solle doch die Winterreifen noch am Fahrzeug lassen. Erinnerungen an das Vorjahr wurden wach, da sah es zum selben Zeitpunkt so aus...


Hätten wir das verdient ? Niemals ! Und so hatte der praktische Wettergott doch ein Einsehen, es kam  dann doch nicht so krass wie es sich der Journalismus erträumt hatte.
Da der Start für 12.00 Uhr angesetzt war und ich mich auch schon vorangemeldet hatte, blieb genügend Zeit, um noch zu Hause gemütlich zu frühstücken und die Betreuerin auf die zu erwartenden Aufgaben einzuschwören. Bei der Anreise wurde mir auch wieder der Blitzer in Leipzig bewusst, der mir im letzten Jahr ein langes Gesicht verpasste. Diesmal gab`s nichts für die Straßensanierung.
Die "August Bebel Kampfbahn" war erreicht und der Name sollte Programm werden.


Damit August Bebel auch noch was davon hatte, wurde eine direkte Satellitenverbindung erstellt.
Der Weg zur Anmeldung war eindeutig gekennzeichnet und so war auch zu vermuten, dass die Streckenmarkierungen ebenso sein werden.


Im Inneren der Kampfbahn sah es leider so aus, als ob August Bebel beim letzten Anstrich selbst den Pinsel geschwungen hatte.


Aber egal unser Sport fand ja im Freien statt und da sah es gar nicht so schlecht aus, sogar die Sonne ließ sich zeitweise sehen. Die fehlenden Höhenmeter der Strecke wurden durch starken Wind simuliert.
Nach der ersten Besichtigung der Wettkampfarena kam auch der Hunger auf Verausgabung und die Vorfreude auf die Überquerung des Zielstriches.



Der Wechselgarten war zu diesem Zeitpunkt noch jungfräulich...


...sollte aber ca. eine Stunde später mit knapp  200 Rädern gefüllt sein


Im lockeren Trab beim leichten Aufwärmen erinnerte ich mich an den Streckenverlauf aus dem Vorjahr, war auch nicht schwer, es war ja wieder alles gut markiert. Nach dieser kleinen Runde entschied ich mich auch für die Anzugsordnung und legte die Ärmlinge auch noch ab. Kurz / Kurz war die Wahl..


Nach und nach trafen die Sportfreunde Michael, Sebastian und Daniel ein und es gab ein schönes Hallo nach einer langen Pause seit den letzten Veranstaltungen. So frisch wie wir waren boten sich auch die ersten Gruppenfotos an und die Betreuerin erfüllte die ersten Aufgaben mit Bravour.



Ich begrüßte Andreas, er erzählte mir von seiner überstandenen Stimmlippenentzündung. Gut das das wieder weg ist, dass Urgestein der Sportmoderation würde uns fehlen.

Ich platzierte Sonora an ihrem vorgegebenen Platz im Wechselgarten nebst der Utensielien, die man für den Radpart benötigt.


Dann ging es noch einmal auf eine gemäßigte Erwärmung.


12.00 Uhr sollte unser Start sein und 11.45 Uhr noch einmal Briefing aller Teilnehmer, also nicht allzu heftig vorglühen, um dann nicht noch vor dem Start zu frieren.
Ich hatte mich wie im Vorjahr für die Langstrecke entschieden, dass hieß also 7,5 km Lauf, 30 km Rad und noch einmal 5 km Lauf.

Strecke Sparkassen BIKE&RUN 2013

So wie ich waren auf der langen Distanz noch 79 Einzelstarter und ca. 15 Staffeln gemeldet. Ebenso viele Leute hatten sich die kürzere Strecke vorgenommen. 
Die Startaufstellung füllte sich und pünktlich fiel der Startschuss. Die Meute setzte sich in Bewegung.





Das überschaubare Starterfeld zog sich schnell auseinander und es galt den Laufrhythmus zu finden. Eine Laufrunde war 2,5 km lang und somit war der erste Laufpart mit 3 Runden zu laufen. Der starke Wind blies ganz schön ins Gesicht, an anderer Stelle schob er auch ganz schön. Also ausgleichende Gerechtigkeit. Zu Beginn der 3. Runde plagten mich plötzlich mächtige Bauchkrämpfe und die Gedanken suchten nach Ablenkung.



Meine erste Laufzeit konnte ich mit einer Pace von 4:06 min/km laufen, eine für mich sehr gute Geschwindigkeit. Der Wechselgarten war erreicht, Sonora scharrte schon mit den Hufen. Nun schnell die Schuhe wechseln, Helm auf, etwas Verpflegung und die Radnotfallutensielien  in die Trikottasche gepackt. 


Auf der nun folgenden Radstrecke war der Wind nun ein schon deutlicheres Hindernis. Mein Fahrradcomputer hatte 32 km aufgezeichnet und auf dieser Strecke 50 (in Worten Fünfzig) Höhenmeter. Man sieht also, eine absolute Drückerstrecke ohne Pausen, dass gefällt mir. Also klein machen und Feuer Marianne.


Ich fuhr auf eine jungen Mann auf und dieser lutschte dann an meinem Hinterrad ohne Ende. Ich Alter sollte alle Arbeit machen, wohl kaum. Ich sagte ihm, wenn wir hier was reißen wollen, müssen wir zusammen arbeiten. Er verstand und ging in Führung und nicht mal schlecht. Geht doch ! Nun ist es ja beim Duathlon eigentlich so, dass es kein Windschattenfahren geben sollte. Ich hoffe, sollte der Veranstalter diese Zeilen lesen, nicht nachträglich disqualifiziert zu werden ;-)
Nach einem breiten Weg ging es, dieses Jahr neu, in einen kleinen Singletrail und dann kam eine Stelle die nicht eindeutig ausgeschildert war. Ich lag in Führung und musste entscheiden wo lang, für mich typisch, natürlich in die falsche Richtung. Es war mir auch gleich irgendwie bewusst, dass ist nicht der rechte Weg, sah aber in einer gewissen Entfernung vor uns liegende Fahrer auf dem wohl richtigen Weg. Ich schaute mich kurz um und es bestätigte sich wieder ein mal, der Mensch ist ein Herdentier, die anderen fuhren hinterher. Kurzer Schlenker und wir waren wieder in korrekter Spur.
Auf dem nun wieder breiteren Weg war Zeit etwas für die Verpflegung zu tun. Alsbald erreichten wir eine vor uns liegende Gruppe von ca. 5 Leuten. Nun war erst mal bissel Windschatten und damit "Entspannung" angesagt. Nach kurzem Kräftesammeln erhöhte ich das Tempo in Führung liegend wieder und die Gruppe zog sich auseinander. Es folgten noch drei. Nach durchfahren des Schlossparkes und Ausfahrt aus diesem ging es über eine kleine Brücke an deren Ende, dieses Jahr neu, eine sehr enge Fußgängerschleuße war. Das war die einzige Engstelle der Strecke. Sonst war die Geschwindigkeit konstant hoch. Mein Tacho zeichnete eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 28 km/ h auf. Ganz ordentlich für`s MTB. Die Radrunde war 4 mal zu absolvieren und mit vielen Streckenposten gesichert. Übrigens ab der zweiten Runde saß an der Falschfahrstelle auch ein Streckenposten und wie ich im Nachhinein erfuhr, war ich nicht der Einzige der da in die falsche Richtung fuhr. Damit waren meine Orientierungszweifel ausgeräumt.
Nach der 4. Runde wiesen die Streckenposten Richtung Wechselgarten. Auf dem Weg dahin hatten die Sicherungsposten alle Hände voll zu tun, hier gab es Läufer, Radfahrer, Spaziergänger und das alles auch noch im Gegenverkehr und engen Kurven.
Am Wechselplatz waren noch nicht viele Räder da, was auf eine ganz gute Platzierung hin deutete.




Die Schuhe gewechselt, Radutensilien abgelegt und ab ging es auf die letzten 5 km.. Die Beine waren jetzt schon deutlicher zu spüren, es dauerte wieder einen kleinen Moment bis sich die Muskeln an das andere Bewegungsmuster gewöhnt hatten und die Bauchkrämpfe waren auch wieder da. Nun ja 5 km sollte man das noch aushalten können. Nach insgesamt offiziellen 2:05 Stunden waren die Zielzeitmatten überlaufen.


Mein Garmin zeigte mir nur 2:03 an, keine Ahnung warum die Zeitnahme nicht mit meiner übereinstimmte. Aber egal mit dieser Zeit war ich 24 Minuten schneller als im Vorjahr, klar da waren andere Bedingungen. Der Gesamtplatz 16 war das Resultat und ich damit zu frieden ! Schade das es keine AK Wertung gibt ??!!

Der Streuselkuchen war wieder sehr lecker und das Kuchenbufett ausreichend für alle Starter gefüllt


Gemeinsam nahmen wir das "Finisher-Isoton" , wie Sebastian es bezeichnete, zu uns und führten die ersten Auswertungsgespräche. Wir freuten uns über die erbrachten Leistungen. Für alle ein guter Einstand.


In der A.B. Kampfstätte warteten wir noch auf die Siegerehrungen, um den Gesamtsiegern und Platzierten unseren Respekt zu zollen. Die Betreuerin hatte sich auch mal eine Pause nach ihrem Knochenjob verdient.


Das beste Ergebnis aus dem Kreis der guten Bekannten konnte Daniel verbuchen, er erreichte einen sehr guten 3. Gesamtplatz auf der langen Distanz. Mein Glückwunsch !


Die wohl bisher kleinste Startnummer am Lenker bescherte einen schönen sportlichen Tag. Danke an die Organisatoren, Helfer und Sponsoren.
Einige der Kämpfer werde ich am kommenden Sonntag zum 10 km Citylauf in Dresden wieder treffen, sehr schön.



Danke den Sportfreunden Neuseenland für einige Fotos in meinem Bericht !

Sport Frei - Diddi



Samstag, 28. Dezember 2013

Jahresrückblick 2013

Danke 2013 und Sport Frei 2014 !


Die Fakten

Insgesamt 23 Wettkämpfe

davon

 1 Einzelzeitfahren / Straße
9 Mountainbikerennen
9 Laufwettbewerbe
3 Crossduathlons
1 Bikebiathlon

dabei

13 mal Podium in der Altersklasse
3 mal 1. Platz
9 mal 2. Platz
1 mal 3. Platz

und

nur einmal wegen Aufgabe nach Stürzen nicht angekommen

Was man mit Zahlen nicht ausdrücken kann,  ist die Freude die ich dabei hatte. Zugegeben war alles kein zuckerschlecken und ab und zu keimt während eines Wettkampfes schon mal die Frage in einem - "was tust du hier eigentlich"? Aber jeder der sich schon mal sportlich bewegt hat, kennt auch das Gefühl nach dem überqueren des Zielstriches. Runners High sozusagen. Und das ist die Droge. Davon kann ich auch für den Alltag sehr gut zehren und beim Training gilt es, dieses aufrecht zu halten. Zum Großteil ist man an seinen Ergebnissen selbst schuld, aber ohne die nötige Unterstützung kommt man nicht sehr weit. An erster Stelle steht hier die Betreuerin. Ich jongliere mit meinen Unternehmungen hart an der Grenze des Familienfriedens und bin Birgit sehr dankbar für ihre Ausdauer mit mir.
Die Jung`s vom BikePoint Dresden geben mir die nötige Hilfe bei der technischen Seite des Radsportes, dafür danke ich ihnen und werde versuchen die BikePoint Fahnen auch weiterhin wehen zu lassen.
Danke an Harald, der mein Training jahrelang von der theoretischen Seite betreute. Seine berufliche Trainerstelle und die Familie erfordern nun noch mehr Einsatz von ihm. Ich werde mein Training jetzt selbst organisieren, bei ihm habe ich viel gelernt. Sein zukünftiges Feedback ist mir aber weiterhin gewiss.
Viele Organisatoren, Helfer und Sponsoren machen es überhaupt erst möglich, sich im sportlichen Wettkampf zu messen. Ohne deren Enthusiasmus ginge nichts, danke ! Danke auch den Rettungskräften, die zur Stelle sind, wenn Hilfe nötig ist. Und das war dieses Jahr, zumindest hatte ich so den Eindruck, recht oft von Nöten. Alles Gute an die, die noch mit ihren Verletzungen zu kämpfen haben.
Eine große Freude ist es für mich jedes mal die Sportlerfamilie wieder zu treffen. Viele Freundschaften sind entstanden und es kommen immer neue dazu. So gibt es nicht nur die Wettkämpfe, sondern auch die Begegnungen mit ganz vielen, sehr netten Leuten.

Ich wünsche allen eine gute Gesundheit und Glück für 2014.
Wir sehen uns !


Sport Frei - Diddi

Mittwoch, 11. Dezember 2013

Advent, Advent und Diddi rennt

Die Adventsläufe

Nachdem meine letzten Nachsaisonwettkämpfe, der Windberglauf und der Weißiger Crosslauf, die restliche noch vorhande Form aufzehrten, beginne ich nun langsam die kommende Saison vorzubereiten. Und so wie es ausklang soll es auch beginnen, mit zwei Läufen. So passt das ganz gut zur Vorbereitung für die zu Saisonbeginn anstehenden Crossduathlons. Auch wenn es bis dahin noch einige Zeit dauern wird, ist der Ofen schon mal bissel vorgeheitzt.


Am 30.11.2013 fand in Freiberg der Adventslauf statt und am 07.12.2013 der Dohnaer Adventslauf. In Freiberg war ich das erste mal dabei, in Dohna schon mehrmals. Die Strecke in Freiberg ist 12 km lang, a 4 Runden zu 3 km und relativ wenigen Höhenmetern. In Dohna ist die Streckenlänge 9,6 km und ebenfalls in 4 Runden zu absolvieren. Dort gibt es schon einige Höhenmeter mehr zu bewältigen.
 

Anmeldung unter Adventslauf (links)

Der Start in Freiberg war für 16.30 Uhr geplant. Ich hatte mich schon vorangemeldet, wollte aber dennoch nicht so spät da sein. Über 800 Voranmeldungen ließen erahnen, es könnte evtl. mit Parkplätzen knapp werden. Als wir gegen 15.00 Uhr da waren, war alles recht entspannt. Nur das Wetter war diesmal nicht mit uns, es regnete ganz schön und die Temperaturen pegelten sich so bei 3°C ein. Die Turnhalle war als zentraler Dreh- und Angelpunkt gerichtet. Ich holte meine Unterlagen und anschließend ging ich in die Stadt, um den Start/Zielbereich zu suchen. In Freiberg war ich schon seit ewigen Zeiten nicht mehr. Es ist eine sehr feine Stadt geworden, auf dem Obermarkt war der Freiberger Christmarkt und an seinem Rand war der "Runningbereich".


Die Kinder- und Jugendläufe waren schon im Gange und ich schon das erste mal nass vom Regen. Unsere Startzeit rückte näher und ich legte die nun überflüssigen Sachen ab und begab mich im lockeren Laufschritt zum Start.


Dort traf ich dann auch Michael und Marcel. Cornelius sprach mich ebenfalls an. Durch ihn kam ich über Facebook zu den Fotos vom Weißiger Crosslauf. Es ist schon schön nicht alleine in der Startaufstellung zu stehen. Dicht an dicht standen wir da und dadurch war es auch nicht mehr so kalt und windig. Pünktlich gab der Bürgermeister den Startschuss und unter dem Freiberger Bogen ging es auf die Rundenhatz. Die Einzelkämpfer über 12 km, so wie ich und die Staffelläufer gingen gemeinsam in die Spur.

... für Vergrößerung bitte anklicken ...

Ich kannte die Strecke nicht und ging es deshalb auch etwas vorsichtiger an. Es gab Kopfsteinpflaster, Asphalt und Naturwege. Den Grip galt es auszuloten, nasses Kopfsteinpflaster kann auch glatt sein. Das hielt sich aber alles in Grenzen, schlimmer war der Weg entlang der alten Stadtmauer. Ein Naturweg, durch den Regen aufgeweicht und wenn dann Hunderte drüber laufen verstärkt sich der Natureffekt natürlich, um schließlich stellenweise in totaler "sächsischer Babbe" zu enden. Durch den Laufschritt ist zwar die Auftrittsphase recht kurz, aber schweben kann man eben doch nicht darüber. So sah ich nach dem Lauf unterhalb der Gürtellinie auch recht lustig aus. Ganz ungewohnt ist das Bild ja nicht, man kennt es vom Mountainbiken, nur das wir da noch kompletter versaut werden.
Eine auf der Hälfte der Strecke stattfindende Nazi- und Gegendemonstration behinderte uns zum Glück nicht. Die Polizei war auch sehr präsent.
Meine letzten beiden Runden gingen mir gefühlt leichter vom Schuh, so dass ich da auch das Tempo noch etwas erhöhen konnte und noch einige Plätze gut machte. Nach 0:54:40 h war das Ziel für mich erreicht. Damit landete ich in der Gesamtwertung in den Top 100 auf Platz 99. Nach mir kamen noch 215 Läufer in`s Ziel. In der Altersklasse sprang Rang 7 von 35 möglichen raus.
Im Ziel traf ich dann, inzwischen wie üblich, Michael wieder.


Nach kurzem Plausch sollten nun auch die nassen Klamotten vom Leib, was in den Umkleideräumen der Turnhalle für jeden auf ca. einem Quadratmeter statt fand. Man musste schon aufpassen, um nicht in die Unterhose des Nachbarn zu schlüpfen.
Der anschließende kurze Stadtbummel offenbarte den Wunsch, Freiberg auch mal wieder bei Tageslicht zu besuchen. Die Krönung war der abschließende Besuch auf dem Christmarkt. Die verloren gegangenen Kalorien wurde aufgefüllt und überfüllt, was da ja kein Problem war.


Leider meint man bei solchen Gelegenheiten, man muss sich jetzt für das Geleistete belohnen. 
Fazit des Tages, bestimmt nicht der letzte Adventslauf  da und Freiberg ist eine Reise wert !

Wappen der Stadt Dohna
8.Dohnaer Adventslauf am 07.12.2013
Nachdem es zwei Tage vor dem Wettkampf anfing zu schneien wurden Erinnerungen an das letzte Jahr wach, da gab es winterliche Laufbedingungen. In der Nacht vor dem Lauf ging der Schnee allerdings in Regen über und die Wege wurden wieder schneefrei. Am Vorabend des Lauftages besuchte ich die erste "Glühweineinkaufsnacht" im Dresdener Laufsportladen. Die Werbung versprach das komplette Thoni Mara Sortiment und Glühwein und Schnittchen, zusätzlich 10% Nachlass plus ein kleines Geschenk für jeden Käufer. Diese netten Zugaben waren aber nicht unbedingt der Anlass meines Besuches, vielmehr hatte man da die Möglichkeit die Wunschklamotten mal anzuprobieren. Auf die Sachen von Thoni Mara war ich bei der Messe anlässlich des Dresden Marathon aufmerksam geworden. Eine sehr löbliche Produktionsidee !
Das neue Winteroutfit ausgesucht, anprobiert und gekauft, damit gleichzeitig nun auch bei den Wintersachen von Rot verabschiedet.10% abgefasst und ein feines Täfelchen handgemachte Schokolade.


Der Samstag war für mich in zwei Wettkämpfe aufgeteilt, der Vormittag mit dem Run auf noch fehlende Weihnachtsgeschenke und der Nachmittag mit dem Adventslauf. Aus der ersten Veranstaltung ging ich als Sieger hervor, alles geplante bekommen, in einer sehr guten Zeit. Nach einem kurzen Snack zu Hause ging es auch gleich wieder los nach Dohna. Auf Grund der schon stattfindenden Auswertungen und Ehrungen zur Bezirksrangliste waren die zentralen Parkplätze schon vergeben. Beim abholen der Startunterlagen traf ich auch schon die ersten bekannten Leute, Matthias und Tati und noch ein paar bekannte Gesichter die ich mittlerweile durch meine Laufteilnahmen vom Angesicht her kenne. Ich begrüßte Annett Finger, eine Profitriathlethin, die ebenfalls vor Ort war und auch mit lief.
Nach dem Abfassen der Startunterlagen und einer kurzen Warmlaufphase, gab 14.20 Uhr der Dohnaer Bürgermeister den Startschuss. Meine zu laufende Strecke war 9,6 km lang und in 4 Runden zu absolvieren. Gleichzeitig gingen auch die 4,8 km Läufer in die Spur.


Die Laufrunde hat es schon etwas in sich, sie ist doch ganz schön profiliert, der Anstieg Richtung Marktplatz verringert die Laufgeschwindigkeit schon deutlich und erhöht den Puls zwangsläufig, was man auch auf dem folgenden Foto an meinen aufgeblasenen Backen (Wangen) sehen kann.



Nach einer Runde zog sich das Feld dann doch schon ganz schön auseinander, man hatte aber schon noch Blickkontakt zu den Vordermännern. In der ersten Runde lief ich noch hinter Matthias, mein in Freude übergehendes Gesicht war der Anfeuerung von Holm Große geschuldet, dem ich auch das Foto verdanke.


Beim 2. Rundendurchlauf gab es ein paar antreibende Worte von Annett, sie war die 4,8 km gelaufen. Motiviert wurden wir auch vom Orchester, allerdings war deren Rhythmus nicht unbedingt der unsrige.


In der letzten Runde konnte ich doch noch tatsächlich drei Positionen nach vorn laufen, schon erstaunlich wie mich die neuen Klamotten antrieben und noch einen Boost gaben. Es lief auch noch gut.



Die Zielgasse war erreicht und das Transponderpiepsen setzte den Schlusspunkt unter den letzten vorweihnachtlichen Wettkampf.



Nach dem durchlaufen des Zieles habe ich einen Becher heißen Tee und einen Gutschein für ein alkoholisches Heißgetränk empfangen. Matthias kam auch gleich, wir zogen ein kleines Resümee.


Ohne große Verzögerung ging es dann auch gleich zum Umziehen in die Turnhalle. Wie in Freiberg vor wochenfrist, war auch hier wieder mächtig was los. Es war schön "kuschelig"
Anschließend begaben wir uns wieder Richtung Marktplatz, in der Hoffnung einen Blick auf die Ergebnisslisten zu erhaschen. Und tatsächlich auf der Motorhaube des Zeitnahmefahrzeuges prangten diese. Beim Blick darauf war ich doch sehr erfreut, bei meiner nun schon dritten Teilnahme in Dohna, hatte ich es mit dem 2. AK Platz auf`s Podium geschafft. Das bedeutete nun aber auch, auf die Siegerehrung warten zu müssen. Wir schlenderten über den "Romantischen Dohnaer Weihnachtsmarkt". Da konnte das Kaloriendefizit wieder ausgeglichen werden. Der Schrecken der Kinder war auch schon am Werk.


Bei der Siegerehrung gab es neben Ruhm und Ehre eine feine, von Kindern handbemalte Tasse, ein Unikat.


Auf der Urkunde stand nun auch die gelaufene Zeit von 0:41:42 Std. Damit war ich schon einiges flotter unterwegs als im letzten Jahr.


Die Anstiege auf der Runde konnte ich auch entspannter absolvieren, den Kraftverlust wie in den Vorjahren spürte ich diesmal nicht so sehr. Was so neues Equipment doch ausmacht oder liegt es vielleicht am gezielten Muskeltraining in der Mukkibude, wer weiß.

Sport Frei - Diddi

Danke für die Fotos an Laufszene Sachsen, Holm und der Betreuerin.