DiBiSo

DiBiSo-Team = Diddi (Fahrer/Läufer) und Birgit (Betreuerin) Sonntag
Powerd by BikePoint Dresden + Stevens-Bikes + Renault-Friedewald Dresden

An dieser Stelle möchte ich darüber schreiben was meinen Sport für mich aus macht. Ihr findet aktuelle Rennberichte und noch so einiges was es zum Thema zu berichten gibt. Seit 2005 betreibe ich Radsport mit dem Mountainbike und nehme an diversen Rennen teil. Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Brandenburg sind meine Reviere. Dafür trainiere ich neben meinem Job intensiv, seit 2010 mit meinem Personalcoach Harald Harnisch. Das hat mich ein gutes Stück voran gebracht. Im Rennen und im Training verwende ich Bikes von Stevens aus Hamburg. Die Jungs vom BikePoint Dresden machen einen super Support und helfen mir bei der Lösung von Problemen der technischen Seite des Sports. Natürlich funktioniert alles, Familie, Arbeit, Training und Wettkampf nur mit einer verständnisvollen Partnerin - Birgit - Teil zwei unseres kleinen Teams. Sie ist meine unverzichtbare rechte Hand, sie hält mir den Rücken frei und ist eine zuverlässige Hilfe bei den Rennen. Gute Gesamtplatzierungen und den einen oder anderen Podestplatz in der Altersklasse sind meine Ziele. Es macht Spaß, auch im sechsten Lebensjahrzehnt. Sport Frei !

Mittwoch, 16. April 2014

37. Wilischlauf 12.04.2014


26,8 Kilometer - 600 Höhenmeter

Das war die Ansage für den nun schon zum 37. Mal stattfindenden Wilischlauf. 36 Mal wusste ich gar nicht, dass es diesen Lauf gibt. Ich bin den "Winter" über sehr viel gelaufen, wie auch schon im Vorjahr, habe aber dieses Jahr mein Training so organisiert, um meine Zeiten weiter zu verbessern. Meine eigentliche Wettkampfstrecke sind ja normalerweise die 10 km. Ich habe immer gesagt, für eine längere Distanz fehlt mir die Vorbereitung. Diese längeren Strecken habe ich aber dieses Jahr mit in mein Programm genommen und es fühlte sich immer gut an, auch mal 30 km zu laufen. So reifte der Gedanke, so etwas auch mal wettkampfmäßig zu probieren. Das es nicht ganz einfach werden würde, sieht man schon an den zu bewältigenden Höhenmetern. Aber die Motivation war riesig, nicht zuletzt durch das für mich sehr gute Ergebnis vom Citylauf, wo ich nun endlich die 40 Minuten Grenze knacken konnte. Die langen Läufe habe ich auch alle im Gelände absolviert und so waren Berg und Tal auch keine Unbekannten. Das Equipment konnte ich dabei auch schon gut testen, meine Nike Zoom Wildhorse und die Compressportklamotten sind gute Begleider.


Der Samstag Morgen des Wettkampftages begann zunächst mit Regen, welcher sich aber bald verflüchtigte und das Niederschlagsradar zeigte keine weiteren Regenwolken. Der Wetterbericht stimmte zuversichtlich und versprach um die 13°C, also ideale Laufbedingungen.
Nach 15 minütiger Anreise erreichten wir Röhrsdorf und es zeigte sich schon beim Eintreffen, hier ist alles gut organisiert, jede Menge Ordner wiesen den rechten Weg auf dem Parkplatz, welcher interiemsmäßig eingerichtet war.


Am Röhrsdorfer Schloss, dem Dreh- und Angelpunkt der Veranstaltung, war schon gut was los. Wie üblich starteten die Bambiniläufer vor den Hauptläufen.


Im Zielbereich waren die Zeitmatten ausgelegt, die Uhr stand auf Null, was wird wohl da stehen wenn ich darüber laufe ?


Die Kamera wurde ausgerichtet, dass bedeutete, es wird einen Finisherclip geben, schon sehr professionell.


An der Anmeldung nahm ich meine Startnummer in Empfang, die Nummer 14, alle 26,8 km Läufer hatten noch eine 4 davor stehen. Gerade zum rechten Zeitpunkt vorangemeldet und so nicht die Nummer 13 erwischt.



Natürlich waren auch wieder ein paar mir bekannte Sportler anwesend.


11.00 Uhr war der Startzeitpunkt und in Gedanken ging ich noch einmal die Strecke und das Höhenprofil durch. Ich kenne die Gegend des Laufes eigentlich sehr gut, aber bisher immer aus der Radperspektive, von daher wusste ich, was gleich kommen sollte.



20 Minuten vor dem Start begann ich langsam mit dem ankochen der Muskeln, ich fühlte mich gut und hatte keine Wehwehchen. 10 Minuten vor dem Start füllte sich langsam die Startaufstellung und ich konnte mich gut im ersten Drittel platzieren. Insgesamt 179 Starter wollten die 26,8 km bezwingen. Diesmal hatte ich das erste mal Musik auf dem Ohr bei einem Wettkampf, bei der Länge des Laufes und durch die gewohnten Klänge von den langen Trainingsläufen hatte ich eine große zusätzliche Motivation. Pink Floyd Live, thats it !!
Das Konzert ist 2:15 Stunden lang und ich hatte mir vorgenommen keine Zugaben zu fordern.


Pünktlich 11.00 Uhr fiel der Startschuss und das Feld setzte sich in Bewegung. Da ich bisher immer nur 10 km im Wettkampf gelaufen bin, wunderte ich mich schon etwas über das verhaltene Starttempo. Klar hier ist eine andere Kräfteeinteilung gefordert.




Ich konnte gut mithalten und hatte anfangs auch immer Sichtkontakt zur Spitzengruppe. Das Tempo war für mich gut. Ich wollte natürlich nicht bis zum Kilometer 10 alle Körner verschossen haben und lief deshalb moderater als  ich konnte, hatte aber schon das Ansinnen, durch ein zügiges Tempo erstmal eine gute Position raus zu laufen und diese dann auch zu halten. Es gab auch bei Zeiten schon keine Positionswechsel und so zog ich meine Bahn. Anfangs ging es über Straßen um dann auf einen Feldweg zu wechseln. Wie vom Veranstalter versprochen, sollte in diesem Jahr der Asphaltanteil deutlich reduzierter sein.
Die Verpflegungsstellen waren sehr gut platziert. Meine Taktik, da ordentlich trinken und meine zwei mitgeführten Gels nach ca. 50 min und 1:30 h zu mir zu nehmen, natürlich an der Station, wo ich ordentlich nachspülen konnte. Das Thema Ernährung im Wettkampf kenne ich ja vom Rad sehr gut. Diese Taktik ging auch voll auf, Null Probleme bis zum Schluss.


Bis ca. Kilometer 6 ging die Strecke immer leicht bergab, so konnte ich ohne große Anstrengung schon eine gute Pace entwickeln. Ab da folgten weitere 6 Kilometer die dann immer steigend waren, erfreulicherweise auch ohne größere Geschwindigkeitsverluste. Dann war Maxen erreicht und von da ging es recht steil bergab Richtung Lungkwitz. Auf diesem Stück Weg gab es schon ein paar Abschnitte recht anspruchsvollen Geläufs. Kies und grober Schotter und das alles in flottem Bergabtempo, also Obacht !
Übrigens, die Strecke war vorbildlich markiert und so viele Streckenposten habe ich noch nie bei einer Veranstaltung gesehen. Verlaufen ausgeschlossen !


Nach Straßenquerung war der Fuß des Wilisch erreicht. Ab jetzt galt es ca. 300 Höhenmeter am Stück zu vernichten, zum Teil recht steil, aber mit guter Lauftechnik zu bewältigen. Nur das steilste Stück Richtung Aussichtspunkt musste ich gehen. Aber keine Schande, die Anderen gingen auch.
Bevor es nun wieder steil bergab Richtung Lungkwitz ging, war eine Verpflegung, wie schon erwähnt, an sehr sinnvoller Stelle. Das folgende Bergabstück war meiner Meinung nach das anspruchsvollste Stück der gesamten Strecke, man musste schon die Gedanken zusammen nehmen, um nicht durch irgendwelche Fehltritte Verletzungen zu riskieren. Für mich erstaunlich, wurde ich doch tatsächlich von einem jungen Mann locker überholt. Der muss Gummi in den Gelenken haben ??
Nach Straßenquerung ging es noch einmal einen ordentlichen Stich bergan, um dann schließlich im Röhrsdorfer Grund zu landen, für mich als Mountainbiker das schönste Stück der Strecke, ca. 3 km feinster Singletrail, mit einigen Wurzelteppichen. Jetzt die schon etwas müden Beine beschwingt darüber gleiten lassen, um nicht noch einen Sturz zu provozieren. Röhrsdorf war erreicht und das letzte Stück der Strecke steht plötzlich wandartig vor einem, aber die Aussicht auf das nahende Ende und die Zuschauer an dieser Steigung mobilisieren die Kräfte.

Das Ziel war erreicht und mit ihm auch wieder  das besondere Gefühl 
"RUNNERS HIGH"








Die Musik in meinem Ohr war gerade beim vorletzten Titel angekommen, also perfektes Timing und wie Anfangs schon beschrieben ist das Konzert ca. 2:15 Stunden lang, auch hier lag ich im Zeitplan. Die Uhr blieb bei 2:06:06 h stehen. Nun trinken und das Kuchenbuffet in alle Geschmacksrichtungen ausprobieren. Die verschwitzten Klamotten vom Leib und die inzwischen wärmende Sonne genießen. Die ersten Ergebnislisten waren inzwischen auch schon am Brett, ein gewohnt guter Service der Firma Baer.


Da konnte ich es nun schwarz auf weiß lesen, ich hatte in der AK den 2. Platz erkämpft. Natürlich war die Freude darüber riesengroß. Zum ersten Platz fehlten 1:54 min, zum dritten hatte ich einen Vorsprung von 5:59 min. Insgesamt konnte ich den 28. Rang von 179 Startern belegen.
Ich wartete nun auf Tatjana und Matthias, sie kamen gemeinsam ins Ziel. Tati ging es offensichtlich nicht sehr gut, nach Überquerung des Zielstriches kollabierte kurzzeitig ihr Kreislauf.


Nach kurzer Erholungspause und ein paar Bechern Wasser konnte sie aber wieder lächeln und wir freuten uns, dass es ihr wieder besser ging.


Tati ist auch eine fleißige Bloggerin. Ihre Eindrücke vom Wilischlauf kann man hier nachlesen und auch gut mitleiden.


Die Zeit bis zur Siegerehrung zog sich noch etwas in die Länge und zu meiner Freude traf ich auch noch einen Mountainbikekollegen, der auf seiner Trainingsrunde mal in Röhrsdorf stop machte. Mit Stephan unterhielt ich mich u.a. über seine Saisonpläne.


Die Zeit war nun fortgeschritten und die Siegerehrungen für die Gesamtsieger und die Altersklassen war im Gang.



Der Lohn für die Mühe war die Urkunde, aber auch das Erlebnis dieses Laufes machte zufrieden. Wenn sich so etwas wieder einmal in den straffen Wettkampfkalender integrieren lässt, bin ich dabei. Es hat mir super viel Spaß gemacht, wenn es auch anstrengend war. Um so größer ist die Freude über den Erfolg.

Am Ostersamstag werde ich beim "Bischofswerdaer Langstreckenlauf" auf meine gewohnte 10 km Strecke zurück kehren. Bis dahin.

Sport Frei - Diddi

Danke meiner Fotografin Birgit, der Laufszene Sachsen und dem Skiclub Niedersedlitz für die Bilder, ohne die der Blog nicht leben würde ! 

Dienstag, 25. März 2014

24. Internationaler Karstadt Citylauf Dresden 23.03.2014

Angriff auf die 40 Minuten Grenze

Am Sonntag stand nun der klassische Straßenlauf in der Dresdener City auf der Agenda. Mein Plan war es, wieder einmal zu versuchen, die 40 Minuten Grenze zu knacken. Nachdem ich mir das auch schon im letzten Jahr vorgenommen hatte, konnte ich es nie erreichen. Ich organisierte mein Training nun etwas mehr in die Laufrichtung. Die seit Beginn des Jahres neu gewonnene Leichtigkeit war auch ein entscheidenter Schritt dazu. 6 kg mehr oder weniger zu bewegen ist schon ein Unterschied, den ich auch ganz deutlich auf dem Rad merke und da geht es ja bei der Technik immer um 100 Gramm.
Ich habe in meine Trainingsläufe viele Intervalleinheiten einfließen lassen und wusste von da her, dass ich eine Pace von unter 4 min/km laufen kann, bin das aber logischerweise nie konstant über eine längere Distanz durchgelaufen. Die Kondition sollte stimmen. Um mich selbst ein wenig mental zu fordern, erzählte ich meinen engsten Verwandten und Bekannten von meinem Ziel.
Bereits am Vortag des Wettkampfes holte ich meine Startunterlagen im Karstadt Sport in der Centrum-Galerie, um so dem Trubel am Sonntag gelassen entgegen zu sehen. Es war ganz schöner Andrang, aber die Routine der Laufszenehelfer ließ keine lange Wartezeit aufkommen.




Der morgendliche Blick aus dem Fenster und auf das Thermometer ließ mich nicht gerade jubeln, genau wie vor Wochenfrist zum Duathlon in Leipzig, war es in der Woche vor dem Wochenende geniales Frühlingswetter, um dann zu den freien Tagen mies zu werden. Es regnete und das Thermometer zeigte 3°C. Plusgrade wohlgemerkt, im letzten Jahr war am selben Tag 13 ° minus.
Pünktlich brachen wir auf, um noch etwas Vorwettkampfatmosphäre aufzusaugen und noch ein paar Leute zu treffen.


Kurz nach unserem Eintreffen liefen uns auch schon Tati, Monika und Matthias über den Weg.


Im Start- / Zielbereich das übliche Gewuhsel. Das Führungsfahrzeug wartete mit seinen 550 PS auf seinen Einsatz. Wo zum Teufel braucht man 550 PS in so einer Butterdose aus Blech und Plastik, außer vielleicht beim Citylauf. Es sollte also ein schneller Lauf werden.


Die Startvorbereitungen waren im Gang, unser Lauf sollte 11.00 Uhr starten, eine Stunde zuvor gingen die 5 km Läufer in die Spur.





Die Finishermedallien wurden durch die Staatsmacht vor Langfingern geschützt. Die Ordnungshüter hatten, denke ich, eine ruhige Schicht und das bei 2400 Aktiven. Wenn man bedenkt, was man für einen Aufwand betreiben muss, wenn es nur 22 Aktive gibt.


Am Krombacher Finisher-Isoton-Stand ließen sie die Flaschenöffner warm laufen.


Der Wettergott war wieder auf Sportlers Seite, es hatte aufgehört zu regnen und der Wind war zu vernachlässigen, also ideale Bedingungen für den Plan "Knack die 40". Ein wenig Motivation für die Seele gab es auch noch zu sehen.


Bei meiner Erwärmung traf ich wieder auf  Tati und Monika. Zeit für ein paar Schnappschüsse.




Kurze Zeit später traf ich Rico, er hatte einen freien Vormittag vor seiner Schicht am Nachmittag und was macht man da, richtig, einen knackigen 10er laufen.


So nun aber genug posiert, es ging schließlich darum den Motor wieder in Schwung zu bekommen. Die Startaufstellung immer im Auge behaltend, drehte ich meine Runden. Ich wollte mich auf alle Fälle weit vorn in der Startaufstellung einreihen, um möglichst eine geringe Abweichung Brutto/Nettozeit zu erhalten. Ziel war es schließlich, am Zielbogen beim durchlaufen nicht die 0:40:00 zu sehen.


Reichlich 10 Minuten vor um 11 schlängelte ich mich in der Startaufstellung nach vorn, da traf ich Michael und Marcel. Rico war auch da. So dicht gedrängt ist es ganz schön warm, man glaubt es kaum. Neben mir eine hübsche Dame, nett anzusehen in ihren Sportklamotten. Ob es an ihr lag oder an der Aufregung vor dem Start, der Puls wurde nun ohne Belastung schon schneller. Auf meinem Garmin Fori hatte ich nur eine große Anzeige auf dem Display eingestellt und das war die Durchschnittspace, da durfte ich nun auf der gesamten Strecke keine 4:00 sehen.


Nach LaOla und runter zählen des Countdowns ging die Post ab, die Startgerade war verdammt eng und jeder wollte der Erste sein, also etwas Ellenbogeneinsatz. Man wundert sich in so einer Startphase immer, dass nicht mehr stürzen. Ging aber alles gut und nach einer kurzen 4:30 Anzeige konnte ich, immer noch ein wenig slalomlaufend, schneller beschleunigen. Mein Fori zeigte nun 3:50 und ich versuchte in den Rhythmus zu kommen. Holm Große schoß an mir vorbei und hatte noch ein paar motivierende Worte für mich, worüber ich mich freute. Nach einem Kilometer hatte ich meine Position gefunden und suchte eine Gruppe bzw. einen Läufer an die ich mich dran hängen konnte. Das funktionierte auch ganz gut. Mal war ein anderer schneller, mal ich, die Pace war aber konstant.
Die Rücklichter des Führungsfahrzeuges konnte ich aber bei Zeiten nicht mehr sehen, das war nur den ganz schnellen Leuten vorbehalten.



Ein kurzer Gruß zur Betreuerin war wieder drin und die Wilsdruffer Straße, sonst mit Autos vollgestopft, war unser.



Entlang der Strecke gab es einige Antreiber und die gaben schon einen ganz schönen Schub.


In der zweiten Runde musste der Gruß zur Fotografin dann ausfallen, auf meinem Display war die Pace nun 3:57 und der Allgemeinzustand ließ nachzulassen, obwohl die Kraft und die Kondition da waren. Es kam also vom Kopf.




So ca. ab Kilometer 6,5 war ich ganz schön zäh, es lief nicht mehr so locker und die Anzeige ging hoch auf 3:59. Nun fehlte nicht mehr viel und ich schien zu scheitern. Das kann aber jetzt nicht sein, es waren doch nur noch ca. 2 km zu laufen. Irgendwo in meinem Kopf gab es einen Engel der neue Kräfte mobilisierte und es ging wieder vorwärts, zugegebenermaßen musste ich ganz schön kämpfen und war auch über meinem eigentlichen Pulslimit. Als ich die Uhr am Zielbogen erkennen konnte sah ich eine Zeit von 0:39:24, da war die Freude schon riesig, denn jetzt wusste ich, nur ein Sturz hätte die Zeit noch vermasseln können. Das Tempo noch einmal verschärfend durchlief ich mit einer Bruttozeit von 0:39:48 (Nettozeit 0:39:34). Das entsprach einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 15,2 km/h !

YES I CAN

Das war doch mal eine Aktion und meine Freude riesengroß, jeder der seine Bestzeit schon einmal verbessert hat, kann das nachvollziehen und dann noch die 40 zu knacken ist ein besonderer Moment. Dem Kampf geschuldet, aber auch der Freude, sind die nun folgenden Gesichtsausdrücke.





Im Zielraum traf ich dann alle Freunde wieder. Daniel Dan Kandler, der eine super Zeit lief,


Michael Günther und Rico Dolecek vom EBM Team


Marcel Mehlhorn machte die Runde komplett und beim gepflegten Krombacher alkoholfrei ließen wir den Lauf Revue passieren.


Die Mädels hatten ebenfalls ihre Medallien erkämpft und ihr gestecktes Ziel erreicht.


Im Lichthof des Rathauses gab es dann die Ausgabe der Urkunden und die Siegerehrungen, hier traf ich Holm Große und konnte ihm zum dritten Platz in der AK gratulieren.



Nun hatte ich es auch schriftlich auf meiner Urkunde festgehalten und für mich wieder die Bestätigung, älter und trotzdem schneller. Also keine Angst vor dem älter werden, nur immer ordentlich gegen steuern.


Damit habe ich den 7. Platz in der Altersklasse belegt. Das sieht schon ganz gut aus, in den Ergebnislisten unter den Top 10 zu erscheinen. In der AK hatte ich insgesamt 124 Mitstreiter. Der Gesamtplatz 125 wurde unter 1240 männlichen Mitstreitern erkämpft.

Hier gibt`s den Finisher Clip  <----

Es war eine prima Veranstaltung, gutes Ergebnis, gutes Wetter, gute Leute, gute Organisation, gute Sponsoren...

Am 12.04. werde ich den Wilischlauf über 27 km laufen. Da wird es  wieder etwas crossiger. Bis dahin gibt es viele schöne Trainingseinheiten.

Fotos : Birgit und Laufszene Sachsen, danke !

Sport Frei - Diddi