DiBiSo

DiBiSo-Team = Diddi (Fahrer/Läufer) und Birgit (Betreuerin) Sonntag
Powerd by BikePoint Dresden + Stevens-Bikes + Renault-Friedewald Dresden

An dieser Stelle möchte ich darüber schreiben was meinen Sport für mich aus macht. Ihr findet aktuelle Rennberichte und noch so einiges was es zum Thema zu berichten gibt. Seit 2005 betreibe ich Radsport mit dem Mountainbike und nehme an diversen Rennen teil. Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Brandenburg sind meine Reviere. Dafür trainiere ich neben meinem Job intensiv, seit 2010 mit meinem Personalcoach Harald Harnisch. Das hat mich ein gutes Stück voran gebracht. Im Rennen und im Training verwende ich Bikes von Stevens aus Hamburg. Die Jungs vom BikePoint Dresden machen einen super Support und helfen mir bei der Lösung von Problemen der technischen Seite des Sports. Natürlich funktioniert alles, Familie, Arbeit, Training und Wettkampf nur mit einer verständnisvollen Partnerin - Birgit - Teil zwei unseres kleinen Teams. Sie ist meine unverzichtbare rechte Hand, sie hält mir den Rücken frei und ist eine zuverlässige Hilfe bei den Rennen. Gute Gesamtplatzierungen und den einen oder anderen Podestplatz in der Altersklasse sind meine Ziele. Es macht Spaß, auch im sechsten Lebensjahrzehnt. Sport Frei !

Dienstag, 6. Mai 2014

17. Lauf in den Frühling in Freital am 04.05.2014

Heimspiel in Freital im Rabenauer Grund

Der Weißeritzpark hatte geladen zum "Lauf in den Frühling" Die Temperaturen waren morgens mit 3°C noch nicht gerade frühlingshaft. Es regnete aber nicht und die Sonne blinzelte ab und zu durch die Wolken.

Die Wege waren gerichtet.

Ein mir sehr gut bekannter Sponsor wurde auch ordentlich präsentiert.

Zeitiges Erscheinen macht auch eine entspannte Anmeldung möglich

Eleonore von der Laufszene Sachsen war natürlich auch wieder vor Ort und kampfbereit. Ihr verdanke ich auch ganz viele Fotos in meinen Blogs. Sehr beachtenswert ist ihr Einsatz bei fast allen Veranstaltungen im heimatlichen Umfeld. Vielen Dank dafür !

Der bekannte Sportmoderator Gert Zimmermann mit dem Organisator Daniel Wirth

Die Kindertanzgruppe erfreute die Besucher und überbrückte die Zeit bis zu den Starts.

Der Schirmherr der Veranstaltung, Freitals Oberbürgermeister Klaus Mättig im Gespräch mit Gert Zimmermann

Die mehrmalige Rodelweltmeisterin Gabi Kohlisch war ebenfalls vor Ort und warb für die Radtour zu Gunsten krebskranker Kinder.

Eine riesen Überraschung für uns war der Besuch von Silli und Frank.


Auch wieder vorbeigeradelt kam Stephan, noch am Vortag fuhr er in Riva einen Mountainbikemarathon

Mit Frank und Stephan in Fachgesprächen
Es wurde Zeit zum warmlaufenlassen der Antriebselemente.

Fast pünktlich um 11.00 Uhr fiel der Startschuss, aus fast erster Reihe hatte ich eine super Position in der Spitzengruppe, die ich auch bis zum Eingang in den Rabenauer Grund halten konnte. Den mir sehr gut bekannten Mann im grünen Trikot, Gert Schmidt, hatte ich bis dato auch noch im Blick. Hinter ihm Cornelius, ein in der Zwischenzeit auch gut bekannter Laufkollege, auch aus dem Laufteam TU Bergakademie Freiberg.

Das Starterfeld war schon ganz ordentlich.

Zunächst noch auf Asphalt, ging es später auf geschotterten Wegen durch den Rabenauer Grund.

Die Fotografin mit einem Dankesgruß bedacht.

Immer ein Erlebnis durch den Rabenauer Grund zu laufen. Bis Rabenau steigt der Weg sacht aber permanent, natürlich geht es dann nach dem Wendepunkt immer wieder "bergab"

Das Abklatschen mit Stephanie an den Wendepunkten brachte zusätzliche Motivation für uns Beide.

Nach dieser Bachüberquerung geht es auf die Strecke zurück zum Hains

Der Dankesgruß an Frank, er hat viele schöne Fotos geschossen. Ich wünsche ihm baldige Besserung des momentan etwas angeschlagenen Gesundheitszustandes, so dass wir bald wieder gemeinsam in den Startblocks stehen können.

Nach dem Zieldurchlauf war ich erstmal bissel ratlos, die Zeit die an der Uhr angezeigt war, musste die Zeit für die Halbmarathonläufer sein, diese waren 15 Minuten vor uns gestartet. Mein Laufcomputer hat die ganze Woche tadellos funktioniert, um just vor dem Start auszuhauchen. Allerdings waren noch nicht viele Leute angekommen und an den Wendepunkten konnte man auch gut abschätzen wo man sich befindet. 

Ich rede mit Birgit, ich schnappe nicht nach Luft ;-)

Cornelius war im Ziel und es gab Gelegenheit zum Fotoshooting.

Nach dem Umziehen und frisch machen, waren die Ergebnislisten zu sehen. Frank und Silli überbrachten mir die frohe Botschaft vom erreichen des 2. AK Platzses. Gewonnen hatte Gert Schmidt, unbezwingbar ! Zwischen mir und dem Dritten Wolfgang Späthe waren 18 Sekunden Unterschied. Damit hatte ich ihn klar distanziert, in Bischofswerda war er auch Dritter, hatte aber nur 12 Sekunden Rückstand auf mich. 

Gabi Kohlisch überreichte mir die silberne Medallie und die Urkunde.



Stephanie belegte ebenfalls den 2. AK Platz und das hat mit Sicherheit nicht nur am Abklatschen gelegen.

Vor 14 Tagen konnte ich Armin Zosel noch in der Zeitung bewundern.


In Freital konnte ich ihm zum ersten Platz in der AK 80+ gratulieren.

Ein kurzer Schwatz war noch interessant, er sagte er habe eben Glück, dass die Knochen noch so gut mitmachen. Alles Gute für ihn !
Ein wieder sehr feiner Sportsonntag brachte ein gutes Ergebnis und die Begegnung mit ganz vielen lieben, netten Sportfreunden. Dank an alle Daumendrücker !
Vielen lieben Dank an Silli und Frank für den Besuch !
Ich freue mich, euch auch am kommenden Samstag in Limbach-Oberfrohna beim Crossduathlon wieder zu sehen.


Bis dahin, Sport Frei - Diddi




























Donnerstag, 1. Mai 2014

12. Thalheimer Crossduathlon 27.04.2014

Lauf+Rad+Lauf=Duathlon


Das Team Mountria hatte gerufen und insgesamt 173 Sportler folgten der Einladung zum Crossduathlon nach Thalheim. Einer davon, nun schon zum zweiten mal, war ich. Der besondere Reiz besteht für mich darin, meine zwei Sportarten Laufen und Mountainbiken zu vereinen. Ich denke es gibt viele Läufer und Biker, die beide Sportarten betreiben und so sollte jeder der das tut, so etwas mal mitmachen. Über immer vollere Starterfelder freuen sich nicht nur die Veranstalter.
Nachdem der erste Duathlon in diesem Jahr für mich in Leipzig schon Geschichte ist und das Ergebnis da ganz brauchbar war, hatte ich auch wieder jede Menge Motivation, wieder ein gutes Ergebnis zu liefern. In der Zwischenzeit absolvierte ich einige Laufwettbewerbe ganz ordentlich. Das Rad lechtste nun auch mal wieder nach Wettkampfeinsatz.
Thalheim im Erzgebirge ist in einer Autostunde von zu Hause erreichbar, was einen doch recht gesitteten Sonntagmorgen versprach, zwar zu früher Stunde, aber so hat man halt mehr vom Tag.
Das Gelände war gerichtet und die Sonne blinzelte langsam zu uns herunter.


An der Anmeldung war noch alles ruhig und ich bekam die Startnummer 17.




Kurz nach unserem Eintreffen kamen auch die Mitstreiter der Szene und es gab Gelegenheit etwas für das Fotoalbum und das soziale Netzwerk zu tun. Titel des Bildes "Heros"


Diesmal mit von der Partie war auch der "Spion Ihrer Majestät"
Schöne Nummer !


Unser Start war für 10.00 Uhr geplant. Gemeinsam traten wir den Weg Richtung Wechselgarten an.


Das Rad wurde im Wechselgarten platziert und es wurde Zeit für die Erwärmung.


Der Wechselgarten war nun auch schon ordentlich gefüllt, die Räder warteten in Viererreihe auf ihre Einsätze.


9.45 Uhr wurde zur Einweisung der Teilnehmer gerufen. Die Streckenführungen und die Gepflogenheiten im Wechselgarten galt es zu verinnerlichen. Der Organisator erklärte wo es lang ging. Spätestens nach der vierten Kurve war bei mir der Riemen runter und ich konnte ihm nicht mehr folgen. Man ist ja nicht alleine unterwegs und die Strecke ist ja mit Sicherheit ausgezeichnet und Streckenposten werden auch da sein, also schaltete ich auf Durchgang und freute mich darüber, wie die anderen auch nur versuchten ihm zu folgen.


Nahtlos nach der Unterweisung ging es zum Startbogen. Mit uns Einzellangstrecklern starteten auch die Staffeln, so das doch schon ein paar Leute zusammen kamen, die auf das Startsignal warteten. Wir konnten uns gut platzieren und hatten freie Sicht nach vorn, es war zu erwarten, dass man nach dem Start nicht gleich wieder ZickZack laufen musste.


Die Post ging ab. Jetzt waren 6 km zu laufen.


Zunächst auf einem kleinen Stück auf Asphalt und dann ging es über einen Wiesenweg in den Wald. Alles gleich in dem steilsten Anstieg der Laufstrecke. Auf der Hälfte der Steigung hatte ich plötzlich ein komisches Gefühl in den Beinen, es fühlte sich wie Pudding an. Ich dachte, dass kann  ja jetzt heiter werden, aber getreu meinem alten Motto, jetzt nicht daran denken und ablenken, zog ich den Anstieg nach oben und konnte dann auch wieder locker weiter laufen.


Eine Laufrunde war 3 km lang und so also diese Runde nun zwei mal zu absolvieren. Die Wegbeschaffenheit war zum Großteil gut laufbar, an einem Gefällestück ging es über jede Menge Wurzeln und es galt, Augen auf ! Der Wendepunkt war erreicht und Runde Zwei wurde in Angriff genommen.


















Runde 2 lief sehr gut und flüssig und wie aus den Ergebnislisten zu ersehen ist, war meine Rundenpace auch wieder deutlich unter 4 Minuten/Kilometer. Das war eine gute Voraussetzung für die nun folgenden 20 Radkilometer. Beim Einlaufen in den Wechselgarten stoppte die erste Laufzeit.


Kurz Ausschau nach Sonora gehalten und den Wechselplatz gestürmt. Nun die üblichen Handgriffe, Schuhe tauschen, Helm auf und ein paar Pannenutensilien eingesteckt. Bis zum Ausgang des Wechselgartens war Fußmarsch angesagt, ab dann konnte man auf`s Rad steigen.





20 Kilometer war nun natürlich eine Sprintveranstaltung ohne große Ruhepausen. 


Es gab nur eine längere Abfahrt, wo aber erhöhte Konzentration gefragt war, denn diese führte über die Straße am Sportpark, wo jetzt der größte Publikumsverkehr war. Natürlich war alles abgesperrt, aber man kann ja nie wissen.



Eine Radrunde war 5 Kilometer lang. Aber alles schön zu fahren, bissel Nässe war aber von den Schauern der Vortage schon vorhanden. Das langte zum "Crossoutfit". Sonora bekam natürlich auch wieder leichtes Zusatzgewicht.


Durch die nun auch gestartete Kurzdistanz waren zum Teil recht viele Teilnehmer unterwegs und man hatte nicht mehr den rechten Überblick an welcher Position man lag. Der Blick auf die Startnummer war auch nicht immer gegeben und so hieß es einfach Vollgas. Nach der vierten Runde ging es nun wieder an die Wechselposition.



Irgendwie standen an meiner Position schon zwei Räder und ich musste mir einen Platz suchen, um das Rad ordentlich los zu werden. Nun der Rücktausch des Equipments und zurück auf die Laufrunde. Eine Runde a 3 km musste noch durchgehalten werden.




Das andere Bewegungsmuster sorgte für die Entlastung der vom Rad angespannten Muskulatur. Es lief wieder gut.Das letzte Stück der Runde ging wieder wurzlig bergab und war auf alle Fälle besser zu laufen, als wenn dieses Stück bergauf gegangen wäre. Hinter mir war keiner in Sichtweite und vor mir hätte ich auch keinen erreichen können. So konnte ich recht "entspannt" in das Ziel laufen.




An der Verpflegung wurde der geliebte Kuchen getestet und die Flüssigkeitsspeicher aufgefüllt.


Ich wartete auf meine Mitstreiter um nun das "Nachherbild" zu schießen. Wir haben alle wieder schön gekämpft und waren mit dem Erreichen der gesteckten Ziele doch recht zufrieden.


Es dauerte bis es die Ergebnisliste zu sehen gab, schließlich mussten ja erstmal alle das Ziel erreichen. So war Zeit um sich wieder salonfähig zu machen und noch mal einen Abstecher an die Tortenbar zu tätigen.


Schließlich gab es im Sportpark die Ergebnisse und Bingo, ich hatte in meiner Altersklasse keinen vor mir.


Insgesamt hatten die große Strecke 34 Sportler absolviert und leider gab es nur noch einen zweiten Altersklassemitstreiter.


Deshalb freute ich mich über den Gesamtplatz 10 mehr als über das Altersklasseresultat. Hier auch noch einmal der Appell, liebe "alte Herren" mal bissel mehr kämpfen und nicht alle auf die Kurzstrecke ausweichen !


Meinen für den Sieg erhaltenen Gutschein für das dortige Spaßbad tauschte ich, wegen meiner Wasserscheuheit, gegen eine Isotrinkflasche um.


Zufrieden traten wir den Heimweg an. Ein Sportsonntag mit Freunden war wieder ein schönes Erlebnis.

Am kommenden Sonntag werde ich 10 schnelle Kilometer beim "Lauf in den Frühling" im Fastnachbarort Freital absolvieren. Bis dahin.

Sport frei - Diddi

Danke Team Mountria für zwei Fotos !